3 Wege um Sofortbilder zu Digitalisieren

Allgemeines

Eine passende Ausleuchtung ist wichtig um die schönen Polaroids in guter Qualität aufs Handy zu bringen. Dabei gibt es allerdings ein paar Dinge zu beachten.
Da die Sofortbilder eine Hochglänzende Oberfläche haben, reflektieren sie Licht sehr stark. Das Fotografieren mit eingeschaltetem direkten Blitzlicht ist somit keine gute Idee (Eine Ausnahme ist die Methode mit der App, über die ich später schreibe). Die besten Ergebnisse erhält man mit schräg einfallendem Licht auf das Bild. Dabei kann man sich ein Fenster mit indirektem Licht zu Hilfe nehmen. Lichtquellen direkt über dem Bild sind allgemein zu vermeiden, da diese sich dann im Bild spiegeln.
Beachte auch unsere Tipps zum Fotografieren mit Sofortbildkameras, damit dir von vornherein gute Fotos gelingen.

1. Fotografieren

Der wohl einfachste Weg ein Sofortbild auf’s Smartphone zu bringen ist das normale Abfotografieren mit dem Smartphone. Simpel aber durchaus effektiv. Dabei ist besonders auf die oben genannten Tipps zu achten. Wichtig ist es auch, das Foto möglichst gerade von Oben aufzunehmen. So ist es leichter Reflexionen zu vermeiden und das Bild möglichst scharf und unverzerrt aufzunehmen.

2. App

Praktisch für jede Tagesform ist dagegen das Fotografieren mit der App. Ich benutze gerne den kostenlosen Fotoscanner von Google für Android. Für Iphones kenne ich leider keine Alternative. Der Scanner nutzt tatsächlich das Licht des Smartphones für die Ausleuchtung des Fotos. Dabei wird das Bild an 5 stellen Fotografiert um die entstehenden Reflexionen automatisch herauszurechnen. Dies funktioniert oft erstaunlich gut, allerdings braucht man dafür auch eine ruhige Hand, sonst könnte ein Teil des Fotos unscharf sein. Praktisch ist, dass die App das Foto automatisch zuschneidet und entzerrt. Dies kann auch noch manuell verfeinert werden. Allerdings ist die Auflösung des Fotos geringer als bei der abfotografierten Variante und die App erstellt beim Teilen gerne einen Rahmen mit der Unterschrift “Fotoscanner von Google Fotos”.

3. Umgebungsfoto

Das “Umgebungsfoto” zeigt das Polaroid in der entstandenen Umgebung und kann deutlich Stimmungsvoller sein als die vorherigen Varianten. Hierzu kann das Foto in Richtung des Motivs in der Hand gehalten werden. Die andere Hand hält das Smartphone und löst aus. Hier kann man auch mit der Perspektive spielen und das Foto so mit der Umgebung verschmelzen lassen. Allerdings muss man für diese Art des Fotos lange genug vor Ort sein, bis das Sofortbild entwickelt ist. Bei meinem Beispiel ist das Instax Mini noch nicht ganz entwickelt, wodurch es flauer und nicht so kontraststark wirkt. Dies kann natürlich genau so gewollt sein.

Mein Tipp

Eine andere Möglichkeit ist, das Sofortbild aufzubewahren und einige Zeit später mit diesem wieder zum Entstehungsort zurückzukehren. So kann man beispielsweise mehrere Jahreszeiten an einem Ort, in einem Foto einfangen. Hier ist letztenendes sowohl der größte Zeitaufwand, als auch die meiste Kreativität gefragt. Allerdings bietet sich hier auch großes Potenzial für ein umso einzigartigeres Foto.