Die Welt der analogen Fotografie – Einwegkameras

Einwegkameras sind klein, handlich und leicht und außerdem preiswert und einfach zu bedienen.

Einwegkameras sind einfache Sucherkameras und haben meist einen Kleinbildfilm mit 27 Bildern eingesetzt. Sie werden auch Wegwerfkameras genannt, da der Film, sobald er verbraucht ist, nicht vom Nutzer gewechselt werden kann. Die Kamera ist also für die einmalige Nutzung bestimmt.

Die Kamera wird, sobald der Film voll ist, geschlossen abgegeben. Abgeben kann man die Fotos übrigens in fast jedem Drogeriemarkt, Fotofachhandel und Elektrofachgeschäften. Entwickelt werden sie schließlich im Fotolabor.

Von den gemachten Fotos können Abzüge und/oder eine digitalisierte Foto-CD angefertigt werden.

Die leeren Kameragehäuse werden entsorgt oder gesammelt und mit einem neuen Film versehen um die problematische Entsorgung zu vermeiden. Recyclebare Einwegkameras sind wegen dem nötigen Umweltschutz immer mehr verbreitet.

Die erste Einwegkamera wurde von Fujifilm entwickelt und wurde mit dem Produktnamen Quicksnap Anfang der 1990’er Jahre auf den Markt gebracht.

Einwegkameras werden oft auf Hochzeiten verteilt, um sowohl den kleinen als auch den großen Gästen die Möglichkeit zu geben, die besten Momente  auf umkomplizierte Weise festzuhalten und sich später von den gemachten Bildern überraschen zu lassen. Oft stellen die Gastgeber auch bestimmte Aufgaben für die Fotos die geschossen werden.

Einwegkameras sind auch beliebte Begleiter auf Urlaubsreisen, da sie keinen großen Wert haben und selbst für Kinder leicht zu bedienen sind. Es kann also ohne Sorge in Sand und Schlamm fotografiert werden und manche Einwegkameras können dank wasserdichter Hülle sogar unter Wasser verwendet werden.

Doch da man die Bilder erst später zu Gesicht bekommt, bleibt Platz für die Vorstellung und Fantasie und die Freude auf die fertigen Fotos. Da jeder die Kamera problemlos und schnell bedienen kann, entstehen einzigartige und lebendige Momentaufnahmen.

Es muss allerdings hinzugeführt werden, dass die Qualität einer Einwegkamera nicht herausragend ist und sie somit eher für Schnappschüsse geeignet sind.

Viele Firmen nutzen Einwegkameras auch als Werbegeschenke, da sich diese gut bedrucken lassen.

 

Einwegkameras wurden außerdem für besondere Fotoprojekte genutzt:

Der deutsche Journalist Phillipp Abresch verteilte im Jahre 1999 Einwegkameras an Kinder im Kosovo für sein Projekt “Fotojournalismus von unten“.

Anschließend folgte sein zweites Projekt im Jahre 2002 in Zusammenarbeit mit der deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit unter Patnerschaft der japanischen Künstlerin ein weiteres Projekt für die Wanderaustellung “Imagine, your photos will open my eyes“ : Es wurden etwa 500 Einwegkameras an Kinder in 45 Ländern verteilt von denen jedes am 30. April fotografieren sollte. Die Kinder sollten zeigen, was ihnen als wichtig erscheint und so entstanden tolle Momentaufnahmen, die zum Nachdenken anregen. Zu der Austellung gibt es einen passenden Bildband mit den besten Fotos des Projekts.

Im Jahre 2015 entstand im Zug des großen Flüchtlingsstroms das Berliner Projekt AUGEN-BLICK der Kunstplattform Musé. Sie verteilten Einwegkameras an Flüchtlinge aus Berliner Asylunterkünften und baten diese, ihren Alltag innerhalb einer Woche festzuhalten. Mit ihrem Projekt wollten sich den zwischenmenschlichen Austausch und die gegenseitige Identifizierung fördern.

Falls wir euch die Einwegkameras mit diesem Beitrag schmackhaft gemacht haben,  habt ihr in unserem Onlineshop eine vielseitige Auswahl verschiedener Modelle.

Quellen: stern.de; wikipedia.org; einwegkamera-hochzeit.de

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Author

Janina

Date & Time

Januar 7, 2017

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