Janina November 29, 2017

Die verschiedenen instax Filme

Sofortbild, Polaroid, instax mini, Lomography, instax wide …

Bei diesen ganzen Begrifflichkeiten kann man zugegebenermaßen schnell mal durcheinander kommen. Aber keine Angst, wir sorgen mit diesem Beitrag für ein wenig für Ordnung.

Zunächst einmal: Sofortbild ist nicht gleich Polaroid! Polaroid war die erste Firma, welche Sofortbildfilme herstellte, doch heutzutage sind sie nicht mehr alleine auf dem Markt. Über Polaroid und dessen Produkte könnt ihr hier genaueres erfahren.

In diesem Beitrag soll es um die verschiedenen instax Filme gehen. Denn alleine hier gibt es schon eine große Auswahl, die zu Verwirrungen führen kann.

 

instax mini

Der wohl verbreitete Sofortbildfilm. Instax mini Filme haben mit einem Format von 62 x 46 mm etwa die Größe einer Visitenkarte. Sie sind also sehr handlich und können problemlos im Geldbeutel und Co mitgenommen und so jeder Zeit betrachtet werden. Praktischerweise haben auch die passenden Kameras für instax mini Filme eine sehr handliche Größe, weshalb sie euch eigentlich überallhin begleiten können.

Instax mini Filme sind nicht nur mit allen instax mini Kameras (z.B 8,9,25 …) sondern auch mit denen von Lomography kompatibel

Die instax mini Filme gibt es bereits in diversen verschiedenen Designs, ihr könnt euch also kreativ austoben.

So blöd es klingt, seid euch bewusst, dass auf so einem kleinen Format auch nicht so viel Platz ist, was Auswirkungen auf eure Motivwahl hat.

 

instax wide

Auf diesem Format habt ihr dafür umso mehr Platz. Die instax wide Filme sind mit einem Format  99 x 62 mm etwa doppelt so breit wie die mini Filme.

 

Das wide Format ist sowohl mit der gleichnamigen instax wide 300 , als auch mit den Lomography wide Kameras kompatibel. Diese Kameras sind genau wie die passenden Filme etwas größer und nehmen etwa den Platz einer Spiegelreflexkamera ein. Allerdings bieten sie auch einen größeren Funktionsumfang als die meisten Sofortbildkameras für das mini Format.

Bei instax wide Filmen solltet ihr zudem stark auf die Ausrichtung eures Bildes achten. Der Sucher eurer Sofortbildkamera hat immer eine etwas andere Ausrichtung als das Objektiv. Das kommt bei der instax wide noch stärker zur Geltung als bei der instax mini. Besonders bei Nahaufnahmen kommt es zu starken Verschiebungen. Je nachdem wo eurer Sucher liegt (meist oberhalb und rechts von dem Objektiv), müsst ihr den Bildausschnitt ein wenig mehr nach oben und rechts verlagern, damit euer Linse euer Motiv so anblickt wie ihr es gern hättet.

Das benötigt zugegebener Maßen ein wenig Übung. Ich hatte in den letzen vier Wochen vier verschiedene Sofortbildkameras und bei jeder war die Verschiebung ein bisschen anderes. Ungewollte Ausschnitte waren also auch bei mit keine Seltenheit. Auf den Bildern oben, sollte der Mann zum Beispiel viel zentrierter im Bild stehen, und die Frau weiter unten. Doch mit der Zeit kennt ihr eure Kameras und wisst wie ihr sie am Besten ausrichtet. Übung macht schließlich den Meister.

 

instax square

Dieses Format findet nur in einer einzigen Kamera Platz: In der Fuji Instax square.

Hier habe ich diese hybride Sofortbildkamera für euch getestet und meine Erfahrungen geschildert. Der Name des Films lässt es schon vermuten: dieser Film hat ein quadratisches Fotoformat von 62 x 62 mm. Der Filmtyp ähnelt folglich optisch einem Polaroidfilm, welche bekannt für dieses gleichseitige Format sind. Allerdings sind die Polaroid Filme viel größer als das square Format.

 

Wir hoffen, dieser Beitrag konnte euch einen guten Überblick über die verschiedenen instax Filme geben 🙂